Informatives

Auf dieser Seite geht es um Themen, Fakten und Vorurteile rund um die Elektromobilität.

Die Elektromobilität steht teilweise noch unter veralteten Informationen in einem schlechten Rampenlicht. In den letzten Jahren hat sich die Technik so schnell weiter entwickelt, dass immer noch veraltete Informationen in diversen Kanälen kursieren und das aktuelle Wissen unter geht.

Hier möchten wir dem ein wenig entgegenwirken, indem wir versuchen die eigentliche Erklärung auf diverse Fakten zu geben. Hier geht es keinesfalls um das Schönreden von Vorurteilen gegenüber der Elektromobilität, sondern eher darum die Sichtweise zu wechseln und unvoreingenommen neue Informationen zu gewinnen. Was dann jede einzelne mit den Informationen anfängt, bleibt selbstverständlich ihr überlassen.

[green_box]Die Reichweite, dass die Reichweite zu gering ist, das war einmal. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Modellen, so dass jede die für sich passende Reichweite aussuchen kann und das in einer breiten Palette an Anbietern.[/green_box]

Was haben eigentlich die Kürzel NEFZ und WLTP im Zusammenhang mit der Reichweitenangabe zu tun?

NEFZ = Neuer Europäischer Fahrzyklus WLTP = Worldwide Harmonized Light(-Duty) Vehicles Test Procedure Bei beiden Verfahren wird jeweils unter bestimmten Voraussetzungen (Stecke, Dauer, Höchstgeschwindigkeit, Durchschnittsgeschwindigkeit, Klima aus) die Reichweite für ein Auto bestimmt. Der NEFZ wurde durch die realistischere WLTP seit 2018 abgelöst. Das heisst jedoch nicht, dass ihr euch auf die WLTPWerte verlassen könnt. Denn es wird nur ein kurzer Fahrabschnitt unter guten Verkehrs- und Wetterbedingungen gefahren. Gute Informationen zur Reichweite bekommt ihr am besten über Webseiten, welche Autos testen, wie z.B. auf der Seite des ADAC (https://www.adac.de/rund-umsfahrzeug/tests/elektromobilitaet/stromverbrauch-elektroautos-adac-test/) oder hier verlinkte Youtube Kanäle

[yellow_box] Die Ladedauer Es gibt Bedenken, dass man mit dem Laden auf Langstrecken viel Zeit verschenkt. Natürlich gibt es auch Fahrerinnen, die vielleicht 500 km am Stück durchfahren ohne eine Pause einzulegen, aber das dürfte nicht allzu häufig vorkommen. Jedoch gibt es auch für diese Fahrerinnen Elektroautos, die das „fast“ mitmachen können. [/yellow_box]

Wenn wir aber davon ausgehen, dass man sich Raststätten auswählt mit Elektroladestationen, dann hat man während der Kaffee- und Toilettenpause meistens mindestens die Strecke aufgeladen, die man bereits gefahren ist, wenn nicht sogar mehr.

Wenn es doch einmal schneller gehen muss, gibt es Ladestationen, welche mit hoher Geschwindigkeit laden. Je höher die kW-Angabe an der Ladestation, desto schneller wird geladen, wenn auch das Auto es unterstützt.

Unter der Woche muss man nicht jede Woche zur Ladestation fahren. Es reicht wenn man die gefahrenen Kilometer während der Arbeitszeit, des Einkaufens, des Friseurbesuchs oder natürlich am besten zu Hause nachläd

[blue_box]Die Umweltfreundlichkeit Mittlerweile sind die Thesen, dass alleine schon die Herstellung eines Akkus für ein Elektroauto mehr Emissionen verbraucht, als ein Diesel-LKW fährt, wiederlegt.[/blue_box]

Ganzheitlich betrachtet hat das Elektroauto auf seinem gesamten Lebensweg einen Klimavorteil gegenüber dem Verbrenner. Bisher wurden sowohl die Fahrzeugherstellung, als auch die Treibstoffbereitstellung vernachlässigt. Ein Elektroauto, welches mit erneuerbaren Energien betrieben wird, ist deutlich effizienter. Wenn bei der Batterieherstellung ebenfalls erneuerbare Energien eingesetzt werden, verbessert sich diese Umweltbilanz noch einmal deutlich. Vgl. hierzu folgende Seiten:

https://www.agoraverkehrswende.de/fileadmin/Projekte/2018/Klimabilanz_von_Elektroautos/Ago ra-Verkehrswende_22_Klimabilanz-von-Elektroautos_WEB.pdf

[red_box]Der Akku Es gibt Hersteller, die eine Akkulaufleistung von bis zu 200.000 km garantieren bzw. acht bis zehn Jahre Garantie darauf geben. Wenn der Akku im Fahrzeug seine Zeit ausgedient hat, kann es als stationärer Speicher weitergenutzt werden. Diese stationären Speicher haben ihren Einsatz in einem Haus in Zusammenarbeit mit einer Photovoltaikanlage. Wenn auch hier die Batterielebensdauer zu Ende gegangen ist, wird sie recycelt. Es gibt Unternehmen, die gewisse Rohstoffe (derzeit Kobalt, Kupfer und Nickel) daraus zurückgewinnen.[/red_box]

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